Konfigurationsprogramm argusvideosetup
Um den Kundenanforderungen optimal zu entsprechen,
können im Konfigurationsprogramm des AVS unter
anderem folgende Einstellungen getroffen werden:
- Bildaufnahmefrequenz und Auflösung,
- Kontrast, Helligkeit, u.a.
- Kamerabezeichnung,
- Aufnahmeart (Farbe oder S/W),
- Bildqualität (Komprimierungsgrad),
- Zwischenspeichergröße und Signalrauschen,
- Dateinahme sowie die Dateigröße,
- Bewegungs- und Lichtsensor,
- Bewegungs- und Aufnahmematrix,
- Vor- und Nachalarmspeicherung,
- Art und Ort der Ein- und Ausgangskontakte (Alarme),
- Kennzeichenerkennung und Aktionen auf diese,
- Audioaufzeichnungseinstellungen,
- Timer,
- Benutzerrechtevergabe, uvm.
Bewegungs- und Lichtsensor
Die
Fähigkeit des AVS - argusvideoservers Bewegungen
erkennen zu können ermöglicht die Videoaufzeichnung
in Abhängigkeit von der Bewegungsintensität,
wodurch die Aufnahmedauer beträchtlich erhöht
wird. Hier kann auch gewählt werden wieviele
Bilder vor und nach einem Ereignis gespeichert werden
sollen.
Der integrierte Lichtsensor vermeidet unbrauchbare
Aufzeichnungen in Dunkelheit, wobei Infrarotaufnahmen
selbstverständlich möglich sind. Auch kann
mit Hilfe dieses Lichtsensors die Aufnahme in einem
dunklen Raum gestartet werden, sobald dort das Licht
oder eine Taschenlampe eingeschalten wird.
Bewegungs- und Aufnahmematrix
Durch
Markierung in der Bewegungsmatrix kann die Bewegungserkennung
auf einen gewünschten Bildausschnitt (Eingangsbereich,
Kassenschalter, etc.) konzentriert werden. Dadurch
wird einerseits die Überwachungssensibilität
erhöht und andererseits der Gesamtspeicherbedarf
erheblich verringert.
In der Aufnahmematrix können für jede einzelne
Kamera "Schwarzabdeckungen" angelegt werden.
Wenn z.B. auf dem Kamerabild Codeeingabetasten zu
sehen sind, muss aufgrund des Datenschutzes auf diese
Tasten ein schwarzer Balken gelegt werden, so dass
das Eingabefeld und damit die Codeeingabe nicht sichtbar
sind.
Kennzeichenerkennung
Eine
Option des AVS - argusvideoservers ist die Kennzeicherkennung.
Wenn das Programm die Kennzeichen nicht einfach nur
erkennen soll, dann kann auch zusätzlich eine
*.txt-Datei angelegt werden. In diese werden bekannte
Kennzeichen eingetragen, die dann eine Aktion ausführen
sollen, sobald sie mit einer gewissen Genauigkeit
erkannt werden. So können Parkplatz- und Garagenbesitzer
beispielsweise Dauermieter durch eine Schrankenöffnung
passieren lassen, sich bei Eintreffen von negativ
aufgefallenen Fahrzeugen warnen lassen, etc.
Diese Option kann aber auch mit einem Verrechnungsprogramm
kombiniert werden, so dass dadurch automatisch die
Gebühren für Dauerparker berechnet werden.